HeimatcontainerSuhrkamp978-35-1812-593-997835181259392009-11-18German (Germany)200Softcover
Heimatcontainer
- 2009
- first published
- German
- language
- 1
- edition
- 200
- pages
Berlin, Ende der zwanziger Jahre. Die Hirsch Kupfer und Messingwerke entwickeln ein Fertighaus – aus Kupfer, dem wetterbeständigen Material aus der eigenen Fabrik. Walter Gropius wird mit der Verfeinerung der Entwürfe beauftragt, die Häuser haben Namen wie » Kupfercastell« und » Frühlingstraum«. Doch dann kommen die Weltwirtschaftskrise und die Machtübernahme Hitlers, plötzlich heißen die Fertighäuser nun » Jerusalem« und » Libanon«. In einer Anzeige in der Jüdischen Rundschau inseriert die Firma: » Nehmen Sie ein Kupferhaus mit nach Palästina. Sie wohnen bei größter Hitze in kühlen Räumen.« Friedrich von Borries und Jens-Uwe Fischer haben sich in Deutschland und Israel auf die Spuren der Erbauer und Bewohner der Kupferhäuser gemacht und mit ihnen darüber gesprochen, was Heimat heute für sie bedeutet.
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